Nach dem Schweißen ist ein Bauteil noch nicht fertig. Die Wärmeeinwirkung des Schweißprozesses erzeugt Anlauffarben und Oxidationen, die die passive Schutzschicht des Edelstahls zerstören — dort, wo ein Bauteil später am stärksten beansprucht wird. Wird dieser Zustand nicht behoben, beginnt die Korrosion genau an diesen Stellen.
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Nach dem Schweißen ist ein Bauteil noch nicht fertig. Die Wärmeeinwirkung des Schweißprozesses erzeugt Anlauffarben und Oxidationen, die die passive Schutzschicht des Edelstahls zerstören — dort, wo ein Bauteil später am stärksten beansprucht wird. Wird dieser Zustand nicht behoben, beginnt die Korrosion genau an diesen Stellen. Elektrolytisches Beizen entfernt diese Rückstände gezielt: über den Einsatz von Elektrolyt und Strom, ohne mechanischen Eingriff in die Oberfläche.
Das Ergebnis ist eine saubere, gleichmäßige Naht ohne Gefügeeinfluss. Passivieren schließt den Prozess ab. Die natürliche Chromoxidschicht des Edelstahls wird gezielt wiederhergestellt. Für Bauteile im Außeneinsatz, im Schienenfahrzeugbau oder in industriellen Umgebungen mit erhöhter Korrosionsbelastung ist das kein Mehrwert — es ist Voraussetzung. Beide Schritte führen wir im eigenen Betrieb durch. Das verkürzt Durchlaufzeiten und stellt sicher, dass Beizen und Passivieren unter denselben Qualitätsstandards dokumentiert werden wie die vorgelagerten Schweißarbeiten.
Wir bearbeiten Teile unterschiedlicher Geometrie und Komplexität. Bei Fragen zur Machbarkeit sprechen Sie uns direkt an.
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